Meine Meinung zum Thema "Reiten"

Wie viele junge Mädchen wollte ich reiten lernen, seit ich denken kann. Mit 9 Jahren habe ich in einem Reitschulbetrieb in meiner Nähe mit dem Englischreiten begonnen. Viel gelernt habe ich auch von meiner eigenen Stute, die mich 11 Jahre lang durch Dick & Dünn getragen hat.

 

In meiner Ausbildung zum Monty Roberts Instruktor und durch viel Selbstrecherche wurde mir immer mehr bewusst, wie wichtig es ist, ein Pferd nicht nur psychisch sondern vor allem auch körperlich auf das Reitergewicht vorzubereiten.

 

Das Pferd ist (im Gegensatz zum Glauben vieler Menschen) nicht dazu geboren, einen Reiter zu tragen. Es ist aufgebaut wie eine Brückenkonstruktion - der Rücken ist somit der schwächste Teil des Pferdekörpers. Ohne ausreichender Bemuskelung und Geschmeidigkeit kann das Pferd seinen Reiter nicht tragen, ohne seinen Körper falsch zu belasten und Schaden zu nehmen.

 

Leider rückt das Wohl der Pferde in der modernen Reiterei immer mehr in den Hintergrund - wichtig sind nur die Turniererfolge!

 

Ich fasste vor einiger Zeit den Entschluss, meine Reitkenntnisse zu "überarbeiten" und wieder Unterricht zu nehmen - zum Wohle der Pferde.

 

Die klassische Reitkunst  ist für mich eine stimmige & harmonische Art Pferde auszubilden und zu reiten: Kein Dauerzerren an den Zügeln, kein ständiges Klopfen mit den Schenkeln, kein Gegeneinander sondern ein Miteinander.

Ein gesundes und motiviertes Pferd steht hier im Vordergrund!

 

"Die Dressur ist für das Pferd da, nicht das Pferd für die Dressur."

(Bent Branderup)

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© Elisabeth Schweiger 2017